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Narrenzunft Inneringen 1978 e.V. | |
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Der Verein Die Gruppen Fasnet |
Veranstaltungen im Ort Seit einigen Jahren hat
sich für die Inneringer Fasnet ein relativ fester Programmablauf
entwickelt: Frühzeitiger Vorbote der Fasnet ist das „Schupfnudelessen“ anlässlich der Fasnetseröffnung im Gasthaus Bögle. Dort werden die ersten wichtigen Termine und Daten bekanntgegeben, und man trifft sich einfach einmal wieder. Mit dem Alb-Lauchert-Ringtreffen beginnt dann die jeweilige Fasnetssaison. An den folgenden Wochenenden nimmt die Narrenzunft an Umzügen in der näheren und weiteren Umgebung teil. Seit Jahren fester
Bestandteil der hiesigen Fasnet, wenn auch mehr für auswärtige Gäste,
ist der Älblerball mit den "Blaumeisen" am Vorabend des
"Schmotzigen Doschdegs". Den Beginn der
eigentlichen Ortsfasnet bildet der "Schmotzige Doschdeg". Bis
spätestens zu diesem Tag wird seit 1984 das "Narrenblättle"
herausgegeben, in dem Termine, Ortsgeschehen und sonstige Neuigkeiten
(Wahrheiten und Halbwahrheiten) von öffentlichem Interesse
bekanntgegeben werden. Traditionell ist an diesem Tag auch die Befreiung
der Kindergartenkinder und Grundschüler. Hier werden vom
Kindergartenpersonal und den Lehrern der Grundschule mit den Kindern
jeweils kurze Einlagen vorgeführt. Im Anschluss daran ziehen die Kinder
zusammen mit der Guggenmusik, den Zunfträten und Kohlraben im Ort herum
und werden bei den örtlichen Geschäften mit Leckereien bedacht. Nachmittags wird dann auf
dem Dorfplatz der Narrenbaum als weithin sichtbares Zeichen des närrischen
Ausnahmezustands aufgestellt. Bis Anfang der 90er Jahr fand auch noch
eine offizielle Entmachtung von Bürgermeister Johannes Müller vor dem
Rathaus auf dem Programm, wobei hier der dann zuständige Narrenschultes
eine erste Regierungserklärung abgab. Seit einigen Jahren setzt Bürgermeister
Stefan Bubeck diese Tradition wieder fort. Auch für die Kinder ist
etwas geboten: In der Albhalle wird Remmi-Demmi mit einem
Alleinunterhalter angeboten. Am Schmotzigen Doschdeg wird auch
traditionell in den örtlichen Wirtschaften "Gröschts"
gegessen, in den Häusern werden Fasnetsküchle und Glühwein bzw. -most
serviert. Die eigentliche „Oatsfasnet“,
also das närrische Treiben im Ort selbst, hat seit der Eröffnung des
Narrenheims (umgangssprachlich „Haus der Verzweiflung“ genannt)
deutlich an Bedeutung gewonnen. Freitags ist Hausball im Narrenheim,
beim „Kohlrabengießen“ werden die Narren gestärkt, um die
anstrengende Restfasnet zu verkraften. Das leibliche Wohl steht auch am
Fasnetssamstag im Mittelpunkt: Mit einer zünftigen „Metzgede“ wird
an die uralte Tradition der Hausschlachtungen angeknüpft. Am Fasnetssonntag nach der
Kirche wird die Fasnet "ausgeschrien". Mehrere
"wetterfeste" Männer geben an verschiedenen Punkten im Ort
das weitere Programm der Fasnet sowie sonstige Informationen über
Lautsprecher bekannt. Am Abend findet dann der Bürgerball statt, seit
1984 in der örtlichen Festhalle. Hier sind tänzerische und
humoristische Einlagen sowie das "Oatsgschea", das Vortragen
der örtlichen Gegebenheiten im letzten Jahr, feste Bestandteile. Seit 2002 bildet am
Fasnetsmontag das Narrengericht mit anschließendem
„Kohlrabenmahlen“ – gemeint ist das Schicksal der verurteilten
Delinquenten – einen weiteren Höhepunkt. Das „hohle Gericht“, im
wesentlichen erfahrene TSV-Theaterspieler, bringt dabei die innerörtlichen
Vorkommnisse zur Sprache und spricht drakonische Strafen aus. Anschließend
findet in der Festhalle der Kinderball statt, der von der Grundschule
und vom Kindergarten, aber auch von den Kindergruppen des TSV und vom
Musikverein mitgestaltet wird. Bis 1990 fand am Abend dann noch der
"Kohlrabenball", ein reiner Tanzabend, im Adler- bzw.
Schwanensaal statt. Neuerdings lädt an diesem Abend der Adlerwirt zum
Hausball ein. |