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Historisches über Inneringen
Viel weiß man nicht über das frühzeitliche Inneringen. Als einigemaßen gesichert kann aber gelten, dass eine römische Heerstraße von Mengen her durch das Dorf über Steinhilben und die alte Honauer Steige hinunter nach Pfullingen führte (Quelle: Das Königreich Württemberg: eine Beschreibung von Land, Volk und Staat, Seite 174). Deshalb wurde auch eine Ortsstraße als "Römerstraße" bezeichnet, wenngleich diese nach Hettingen führende Straße wohl kaum dem Verlauf der Heerstraße entsprochen haben dürfte.


Vor dem Umbau zum Haus der Begegnung Ende der 1990er Jahre war das Alte Pfarrhaus in Inneringen ein Erholungsheim der Caritas für Kinder aus dem Raum Bruchsal.
| Liste der Pfarrherren zu Inneringen | Liste der Inneringer Schultheissen und Bürgermeister |
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BURCART von LEITERBERG Rector ecclesiae, 1288 urkundlich erwähnt BURCART von JUNGINGEN Rector ecclesiae, 1295 urkundlich erwähnt JOHANN Pfarrer, 1312 urkundlich erwähnt PETER der MAIGER Kirchherr, 1374 urkundlich erwähnt ALBERT von RISCHACH Rector ecclesiae, 1437 urkundlich erwähnt JACOB HAFNER Pfarrer seit 1468 GEORGIUS MESNER Pfarrer seit 1483 und Dekan des Kapitels Riedlingen GEORG ROTTENGATTER Pfarrer, 1493 urkundlich erwähnt JOHANNES HERLIN Pfarrer, 1497 urkundlich erwähnt PETRUS STRANG Pfarrer und Dekan des Kapitels Riedlingen, 1522 tot genannt PETRUS VISCHER Pfarrer JOHANN EHINGER Pfarrer CONRADUS RUEDOLF Pfarrer, Kammerer und später Generalvikar am bischöfl. Constanzischen Hofe GEORGIUS NEHER Pfarrer, gestorben ca. 1585 JOHANNES STENGELIN Pfarrer 1585 - 1609, stiftete in seinem Todesjahr (1609) 1.500 fl für einen neuen Pfarrhof GEORG BENKLER sen. Pfarrer 1610 – 1640 während der Pest und dem 30jährigen Krieg GEORG BENKLER jun. Pfarrer 1640 – 1660, Dekan des Kapitels Riedlingen JACOB SCHULER Pfarrer 1660 – 1669 Dr. theol. IGNATIUS DIRCK Pfarrer 1669 – 1680 JOHANN LUDWIG de GALL Pfarrer 1680 – 1697 Dr. theol. DANIEL ÜELIN Pfarrer 1698 – 1715, zuvor Stadtpfarrer in Trochtelfingen JOHANN HEINRICH GAUCH Pfarrer 1716 – 1732, Apostolischer Protonotar, Rat von Konstanz und Fürstenberg JOHANN KONRAD ARBOGAST GAUCH Pfarrer 1733 – 1747, Dekan des Landkapitels Riedlingen Dekan Gauch wurde am 24. November 1748 in Meßkirch enthauptet, nachdem er gestanden hatte, sich in den vergangenen Jahren an 15 Heranwachsenden vergangen zu haben. ANTON JOSEF FRIEDRICH von LANGEN Pfarrer 1748 – 1773 KARL ALOYSIUS LINDAU Pfarrer 1772 – 1783 Baron IGNAZ von LASSBERG Pfarrer 1784 – 1821, Fürstlicher Geistlicher Rat ANTON BELLER Pfarrer 1821 – 1836, zuvor Hofkaplan der Fürstenberger zu Heiligenberg, Dekan des Kapitels Veringen SAUTER Pfarrverweser 1836 – 1837 Bürkle Pfarrverweser 1837 FRANZ XAVER HIRT Pfarrer 1837 – 1846, zuvor Stadtpfarrer in Trochtelfingen IN DEN FOLGENDEN 12 JAHREN BLIEB DIE PFARRSTELLE UNBESETZT UND WURDE DURCH VIKARE VERSEHEN, UM MITTEL FÜR DEN BEVORSTEHENDEN KIRCHENBAU ZU SAMMELN VALENTIN EMELE Pfarrverweser 1844 – 1854 MILLER Pfarrverweser 1854 – 1856 KARLE Pfarrverweser 1856 – 1857 GLATZ Pfarrverweser 1857 – 1858 THEODOR BARTHOLOMÄUS MAYER Pfarrer 1858 – 1877, Dekan des Kapitels Veringen, Bauherr der jetzigen Kirche FLAD Pfarrverweser 1877 – 1887 KARL STRAUB Pfarrer 1887 – 1903, zuvor Stadtpfarrer in Donaueschingen SAILE Pfarrverweser 1903 – 1905 FRANZ XAVER FECHT Pfarrer 1905 – 1909, Verfasser des Buchs „Der Weiße Sonntag“, das bis 1919 eine Auflage von 1.200.000 Exemplare erreichte KALTENBACH Pfarrverweser 1909 – 1910 FRIDOLIN EISELE Pfarrer 1910 – 1918, gefallen als Divisionspfarrer in Frankreich KARL MILLER Pfarrverweser 1918 – 1920, später Pfarrer in Harthausen a. d. Scher Prof. ADOLF STROBEL Pfarrer 1920 – 1936, Dekan des Kapitels Veringen, zuvor Professor für Religion am Staatlichen Gymnasium Sigmaringen ALFRED HEINZLER Pfarrer 1936 – 1959, später Pfarrer in Ludwigshafen am Bodensee PAUL STEMMLE Pfarrer 1959 – 1975, letzter Pfarrer der selbständigen Pfarrei Inneringen GUSTAV SCHARM Pfarrer 1975 – 1991, später Pfarrer in Bodman am Bodensee FRANZ SCHMERBECK Pfarrer 1991 – 1995 PFARRER DER SEELSORGEEINHEIT VERINGEN MEINRAD HUBER Pfarrer 1995 - 2002, später Kooperator in der Seelsorgeeinheit Wald und zeitweilig Dekanatsjugendseelsorger MICHAEL ROSSKNECHT Pfarrer 2002 - 2008 HUBERT FREIER seit 2008 |
Der erste namentlich bekannte "Schultheiss" hieß Ebeli und wurde in einer
Pergamenturkunde aus dem Jahr 1313 anlässlich einer Hofübergabe erwähnt.
Einigermaßen vollständig lässt sich die Reihenfolge der Schultheisse von 1535 an
wiedergeben. Die angegebenen Jahreszahlen geben das Jahr der urkundlichen
Erwähnung an.
1536 Peter Fritz führte den damals üblichen Titel "Amtmann" 1576 Jörig Rueff 1582 Jörig Buel wurde mehrfach bestraft 1587 Jörig Kleckh 1595 Hans Ernst von Beruf Maurer 1601 Michael Rueff gestorben 1606 1604 Jörig Hirrlinger 1613-1638 Hans Böglin 25 Jahre Schultheiss, gestorben 1639 1638 Andreas Schnaitenberger gestorben 1643 1658 Johannes Böglin gestorben 1675 1679 Georg Böglin gestorben 1690 1680 Johann Flöß gestorben 1701 1702 Jakob Sauter gestorben 1704 1705-1709 Peter Mezger gestorben 1709 1710 Georg Kleckh gestorben mit 81 Jahren 1733 1720 Johannes Weber 1737 Johannes Kleckh gestorben 1745 1745 Michael Ott gestorben 1762 1763 Ignaz Ott zugleich Heiligenpfleger gestorben 1774 1778 Jakob Flöss gestorben 1783 1783 Arbogast Bögle 1803 Johann Georg Sprissler 24 Jahre Schultheiss, 40 Jahre Heiligenpfleger gestorben 1829 1817 Johann Georg Kleckh gestorben 1835 1847 Josef Hospach gestorben 14.10.1866 1864 Leopold Haug 1869 Josef Kleckh gestorben 20.4.1870 1870 Franz Metzger 1872 Anton Gauggel 1896 Theodor Flöß 1905-1933 Josef Kempf gestorben 3.1.1933 1933-1945 Wilhelm Fritz 1945-1948 Johann Georg Ott 1949-1974 Johann Georg Brandstetter Zum 1. Januar 1975 wurde Inneringen im Rahmen der Gemeindereform in die Stadt Hettingen eingemeindet. Die Bürgermeister der Stadt Hettingen: 1975 - 1999 Johannes Müller 1999 - 2008 Stefan Bubeck anschließend Bürgermeister der Stadt Mengen 2008 - 2011 Uwe Bühler Am 30.09.2011 verstorben. |